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Regenwassernutzung als Gartenbewässerung
Die Vorteile der Nutzung des direkt aufgefangenen Niederschlags zur
Gartenbewässerung liegen auf der Hand:
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das Wasser wird dem natürlichen Kreislauf sofort wieder zugeführt |
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es entstehen keine Energiekosten |
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und keine Schmutzwassergebühren (Kanalgebühren) |
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Regenwasser ist für Pflanzen auch ohne Aufbereitung gut
verträglich. |
Diese Nutzung ist uneingeschränkt zu empfehlen!
Umstritten ist die Regenwassernutzung im Haushalt aus hygienischer
Sicht:
Vor jeder Nutzung muß das Regenwasser gesammelt werden. Wenn es sich
dabei um Dachablaufwasser handelt, ist das Wasser durch auf dem Dach befindliche
Stoffe verschmutzt und somit nicht trinkbar. Seine Nutzung im Haushalt als
Brauchwasser ist zumindest umstritten und bei der Errichtung einer
Regenwasseranlage sind einige wichtige Punkte zu beachten - die WASSERVERSORGUNG
SULINGER LAND informiert über
Vorschriften und Anforderungen für eine Regenwasseranlage.
Regenwassernutzung kann Grundwasserschutz nicht ersetzen, allenfalls
ergänzen!
Trotz Kennzeichnungspflicht kommt es immer wieder zur Verwechslung von
Regenwasser- und Trinkwasserleitungen. Kinder sind besonders
gefährdet! Jeder Schaden, der am Trinkwasser durch nicht
ordnungsgemäße Installation von Regenwasseranlagen angerichtet
wird, kann zur Einstellung der Wasserversorgung und nicht zuletzt zu
Regressansprüchen führen.
Fazit:
| A) |
Die Regenwassernutzung zur Gartenbewässerung ist ohne großen
Aufwand möglich, sinnvoll und spart Geld. |
| B) |
Die Verwendung von Dachablaufwasser im Haushalt ist aus hygienischer
Sicht zumindest umstritten. |
| C) |
Eine eigens installierte Brauchwasseranlage rentiert sich nicht. |
| D) |
Eine Regenwasseranlage spart kein Wasser. Die Abwassermenge bleibt gleich. |
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